
1. Meg Ryan zögerte, die Synchronstimme für die Hauptfigur Anastasia zu übernehmen – weil der geschichtliche Hintergrund zum Film ja so düster war. Also bauten die Produzenten extra für sie einen kurzen Zeichentrickfilm und unterlegten ihn mit gesprochenen Sätzen aus Schlaflos in Seattle. Als Meg Ryan das Filmchen sah, stimmte sie zu, die Rolle zu synchronisieren.
2. Lacey Chabert, die Gretchen Wieners in Girls Club – Vorsicht bissig! spielte, war die Singstimme der jungen Anastasia.
3. Obwohl Balto den ganzen Ruhm einsackte, weil er 1925 das Hundeschlitten-Gespann mit dem wichtigen Medikament nach Nome (Alaska) führte, finden viele, dass der wahre Held der Wunderhund Togo ist. Balto zog die Medizin zwar über die letzten 88 Kilometer der Fahrt, aber Togo zog sie über 320 Kilometer durch starken Wind und Schnee.
4. Der Trickfilmzeichner Maximilian Graenitz schuf die Figur der Jenna nach dem Vorbild von Audrey Hepburn.
5. Die Filmemacher von Der Prinz von Ägypten fragten Bibelgelehrte, christliche, muslimische und jüdische Theologen sowie führende arabischstämmige Amerikaner um Rat, um den Film so nahe wie möglich an der Originalgeschichte zu halten.
6. Der Film wurde auf den Malediven und in Malaysia verboten. Regierungsvertreter fanden den Film „aus religiösen und moralischen Gründen unsensibel“.
7. Als Miramax Prinzessin Mononoke schneiden wollte, um den Film für das US-Publikum besser vermarktbar zu machen, schickte ihnen der Produzent von Hayao Miyazaki ein Samuraischwert mit einer starken Botschaft: „Keine Schnitte.“
8. Quentin Tarantino wurde zuerst angefragt, um die englische Übersetzung des Drehbuchs zu schreiben. Tarantino empfahl den Horror-Romanautor Neil Gaiman.
9. Reptar, der grüne T-Rex-Wagen in Rugrats – Der Film, wurde von Busta Rhymes gesprochen.
10. Nickelodeon unterzeichnete 1993 einen zweijährigen Vertrag mit 20th Century Fox. Rugrats, Doug und Ren und Stimpy sollten zu Filmen gemacht werden. Der Vertrag lief allerdings 1995 aus, und keiner der Filme wurde gemacht. Rugrats – Der Film entstand mit Paramount und Doug’s First Movie mit Disney.
11. Als KTLA 5 in Los Angeles im Rahmen einer Promo-Aktion kostenlose Karten für die Filmpremiere von Pokémon ankündigte, gingen zu dem Gewinnspiel 70.000 Anrufe pro Minute ein, was die Telefonleitungen im Gebiet Burbank überlastete. Warner Bros. musste die Gewinnspielleitung vorübergehend abschalten.
12. Der Soundtrack von Pokémon umfasst Songs von NSYNC, Britney Spears, Christina Aguilera, Aaron Carter, Vitamin C, M2M und 98°.
14. Der Film sollte ursprünglich eine Rockoper mit Musik von Pete Townsend von The Who werden.
15. Vin Diesel, der den Giganten synchronisiert hat, spricht im gesamten Film ganze 53 Worte.
16. Der Film bekam 2001 einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde für „die meisten Schimpfwörter“. In dem Film kommen 399 Kraftausdrücke, 128 obszöne Gesten und 221 Gewaltakte vor.
17. Dreamworks hetzte Antz durch die Produktion und brachte den Film einen Monat vor Das große Krabbeln von Disney/Pixar in die Kinos. Der Grund für die Eile? Eine bittere Fehde zwischen den Führungskräften von Disney, Pixar und Dreamworks Animation.
18. Sarah Jessica Parker sollte ursprünglich die Stimme von Prinzessin Bala übernehmen, wurde aber durch Sharon Stone ersetzt.
19. Die Schwanenprinzessin wurde 1994 mit nur gut 9 Millionen Dollar Einnahmen (weniger als der Hälfte des Budgets) ein Flop. Kein Wunder bei der riesigen Konkurrenz: Zu der Zeit erschien auch Disneys Der König der Löwen. Die Vanity Fair bezeichnete diese Aktion von Disney als „Sabotage“.
20. Der Filmemacher Darren Aronofsky kaufte die Rechte an Perfect Blue, einzig um die legendäre Badewannenszene für seinen Film Requiem for a Dream nachspielen zu können.
21. Madonna nutzte einige Szenen aus dem Film für ihre Drowned World Tour im Jahr 2001.
22. Alle Figuren in der spanischen Synchronisation von FernGully werden von einem Schauspieler – Ángel Garó – gesprochen, was ihm einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde einbrachte.
26. Der Regisseur Mamoru Oshii wollte dafür sorgen, dass die Actionszenen in dem Film so realistisch wie möglich aussehen, was so weit ging, dass er und das Produktionsteam nach Guam gingen, um mit verschiedenen Schusswaffen auf Objekte zu schießen, um zu sehen, wie sie funktionieren.
Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.
