
“Als meine Schwester an der Uni war, erkrankte sie an der Schweinegrippe. Sie war sehr krank und es bestand eine Ansteckungsgefahr, doch trotzdem habe ich zwei Wochen mit ihr in Quarantäne verbracht. Ich war die einzige andere Person, die sie sehen durfte, weil ich dem Virus schon mal ausgesetzt war und nicht krank geworden bin. Ich bin mit ihr im Bett geblieben, während die Familie Abstand halten musste.
Wir schauten “Küss den Frosch” in Dauerschleife, ich habe ihr Suppe und Cracker gebracht, sowie einen neuen Schlafanzug gekauft und beobachtet, wie sie 20 Kilo abgenommen hat und von Tag zu Tag schwächer wurde. Ich hatte solche Angst, weil so viele Leute daran gestorben sind und ich sie nicht verlieren wollte. Es war mitten in meiner Prüfungsphase, aber für mich zählte nur, ihr dabei zu helfen, wieder gesund zu werden.
Nach mehreren Wochen wurden ihre Symptome besser und sie konnte endlich wieder gehen und essen. Ich will nicht angeben, aber ich glaube nicht, dass sie es ohne mich so lange in Isolation ausgehalten hätte! Bis heute tragen wir noch die Schweinegrippen-Schlafanzüge!” – tamsinmason

